Verfroren in Ventas de Naron

Ich habe leichte Probleme mit meinem linken Fuss, ganz so weit geht es heute nicht. Konrad war auf einem Stein in einer Pfuetze ausgerutscht und sah ziemlich verschmutzt aus. Gluecklicherweise ist nichts passiert, so dass er in Ventas de Naron, einer Alberge auf einem kleinen Bauernhof, nur seine Sachen waschen muss. Abends gibt es wieder ein Pilgermenu, bei dem uns Christa aus Garmisch Gesellschaft leistet. Bis in den Abend hinein reden wir ueber unsere Motive, den Camino zu gehen. Als sich der Wein lehrt und ein ganz kleiner Orujo gehen wir ins Bett.

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Ein schöner Abend mit guten Gesprächen dem eine sehr kalte Nacht folgen sollte

Silvia und Christa schlafen in einer Mehrbett-Unterkunft, Konrad und ich haben je ein Zimmer. die Heizung ist zwar an, aber es ist lausig kalt. so liege ich in meinem „Hotelzimmer“ im Schlafsack und meiner in meiner Fleecejacke. Morgens geht es nach einem Cafe weiter. Es gibt nicht mal einen Toastado. Ich habe meinen Fuss behandelt und es geht wieder ganz gut. Wir sind schon um 11 Uhr in Palas de Rei, wo wir in ein Cafe einkehren.

Die Wirtin dort ist bestimmt noch ungekuesst (oder ungeoeffnet, wie eine Mitpilgern meint). Sie stellt sich ziemlich unbeholfen an. Offensichtlich hat sie sich geschnitten und laesst ihr Blut an meinem Kaffeeloeffel, Silvias Tasse und den Credencials, die sei stempelt…

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Überall begleiten uns jetzt die Maisspeicher. Die Platten an den Füssen sollen verhindern, dass die Mäuse an den Mais kommen

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